Atlantikblau - Surf.Yoga.Travel.

Reiseberichte aus dem Bulli von uns für Euch!

Frankreich, Sommer 2017

Sommerurlaub, Semesterferien, Zeit für Wellen und Sand unter unseren Füßen. Das standard Ziel heißt wohl Frankreich, entlang der Atlantikküste wird man selbst im Sommer fündig, was Wellen betrifft. Den Süden, also alles südlich der Gironde bis zum Becken von Acarchon haben wir ausreichend erkundet, uns zieht es diesmal in die Bretagne. Gut vorbereitet, ausgestattet für einen Monat auf Achse, starten wir unsere Reise gen Westen. Durch die Dämmerung fahren wir durch Belgien, vorbei an ungewöhnlich vielen liegengebliebenen Autos. Über die Autobahn rollen wir durch die schwarze Nacht und überqueren die Seine bei Le Havre genau um Mitternacht. Unser Ziel oder eher unser Start in den Urlaub liegt nördlich von Brest, ein kleines Dorf namens Penfoul. Mit interessanter Ausrichtung bietet der Strand für den bestätigen Westwind im Sommer eine gute Option. Um fünf Uhr morgens erreichen wir den Parkplatz und fallen hundemüde in unser Bett. Draußen hat ein feiner Regen eingesetzt, das Thermometer zeigt knapp zwölf Grad an. Sommerurlaub.

Penfoul, Atlantikblau

Voller Freude springen wir nach ein paar Stunden Schlaf aus dem Bulli, Frühstück mit Blick auf die Bucht, warten auf Hochwasser. Natürlich keine Wellen. So bereiten wir den Bus vor, Dachträger auf das Dach, Boards wachsen, Finnen montieren. Der Tag bringt keine Überraschung mit sich, wir dümpeln im Wasser und freuen uns über den salzigen Geschmack. Doch tags darauf zeigt die Bucht, was sie zu bieten hat. Zum einen rollen feine saubere Wellen herein, zum anderen füllt sich der Parkplatz mit Autos. Nach zwei Stunden im Wasser reicht es uns. Enttäuscht von den Massen an Surfern stehen wir oben an der Klippe und zählen. Über 50 Surfer quetschen sich in die schmale Bucht. Gut, so nicht.

Surfer in Penfoul - Atlantikblau
Welle in Penfoul - Atlantikblau
Auf der Suche nach Wellen - Atlantikblau

Am nächsten Tag klingelt der Wecker wieder Früh, wir gehen mit Sonnenaufgang ins Wasser und haben die Bucht knappe drei Stunden für uns. Belohnt werden wir mit langen rechten, die knapp vor der Felskante brechen. So gut wie der Tag begann, umso schlechter endet er, Regen setzt ein und das Thermometer fällt. Sommerurlaub. Ne, das wollen wir nicht, entscheiden wir, packen die Boards aufs Dach und starten weiter gen Süden. Camaret sur Mer liegt vor uns, und tatsächlich lugt die Sonne durch die Wolken als wir uns mit Blick aufs Meer auf einer Klippe zum Schlafen niederlassen.

Camaret sur Mer - Atlantikblau
Anse de Pen Hat - Atlantikblau
Klippe Anse de Pen Hat - Atlantikblau

Da die Wellen hier durch den Wind verblasen werden, fahren wir noch weiter südlich. Mal wieder nach Quiberon. Starke seitliche Strömung mindert das Vergnügen und auch der Wind bereitet keine Freude und macht das Rauspaddeln zur Qual. Wirl geben uns geschlagen und hoffen auf den nächsten Tag, der weniger Wind bringen soll. Genau das tritt auch ein, gut gelaunt fahren wir Richtung Cote Sauvage, im Süden der Halbinsel. Close out, fiese Strömungen und enge Buchten mit Felsen. Na das klingt doch super. Mit steigender Tide werden die Wellen annähernd surfbar, gute 1,5m kommen in die Buchten. Wenn einen nicht die großen Algenfelder vom Board holen, gelingen manch schöne Manöver. Aber auch hier werden wir von Regen begleitet. Die Ponchos triefen vor Nässe und auch die Neos fangen an zu riechen.

La Cote Sauvage auf Quiberon - Atlantikblau
Bulli, t4 von Atlantikblau

Also noch weiter fahren, um Sonne zu sehen. Schnurrend setzt der Diesel seine Arbeit fort und bringt uns nach Süden, auf Höhe von Les Conches lassen wir uns nieder. Sonne. Sommerurlaub. Flens. Ab ins Bett und morgen an den Strand, der auch bekannt ist als Bud-Bud. Eine gute Woche verbringen wir dort, morgens surfen, meist bis einen der Hunger aus dem Wasser treibt. 1,5m Wellen ohne Wind. Heute sind wir die letzten im Wasser, wenngleich wir uns mit Sonnenaufgang in die Neos geschmissen haben. Welle um Welle wird genommen, dann kommt der thermische Wind und alles verändert sich. Nachmittags liegen wir am Strand, bauen uns Sandwälle gegen den Wind und lassen unsere Körper regenerieren. Während wir die Zeit genießen, verabschiedet sich unsere Zweitbatterie. Über diese läuft unsere Kühlbox, zu der später auch noch etwas erwähnt wird. Uns fiel schon auf, dass die Standheizung sich im Juni automatisch nach wenigen Minuten abschaltete und ein Durchmessen der Batterie zeigte, dass diese nicht mehr ganz frisch ist. Leider ging jetzt gar nichts mehr, sie wird nicht mehr geladen und liefert auch keinen Strom mehr. Zum Glück finden wir in la Tranche sur mer einen Zubehörladen und machen uns ans Werk, die Batterie auszutauschen. Den Batteriekasten gründlich ausgemessen stehen wir nun im Laden und messen die Batterien aus, denn wenn schon eine neue, dann mit mehr Amperestunden. Wir verlassen den Laden mit unserer neuen 95 Ah Bosch Batterie, die gerade so in den Batteriekasten passt.

Stellplatz bei Les Conches - Atlantikblau
Wilder Parkplatz im Wald von Les Conches - Atlantikblau
Les Conches am Morgen - Atlantikblau

Nach zwei Wochen laufen wir in Givrand einen kleinen familiären Campingplatz an. Normalerweise versuchen wir diese zu meiden, es gibt einfach schönere Orte zum Übernachten. Auch, da gerade keine Wellen in Sicht sind, stört es uns nicht eine Nacht nicht am Salzwasser zu sein. Auf dem Campingplatz ist Zeit, um Wäsche zu waschen, den Bus ordentlich aufzuräumen und Kleinigkeiten zu reparieren und am Abend blicken wir in einen der wunderschönen, tiefroten Sonnenuntergänge.

Givrand Campingplatz - Atlantikblau
Sonnenuntergang St Gilles - Atlantikblau

Die Suche nach Wellen verschlägt uns dann in die Stadt St. Gilles Croix de Vie. Uns ist von diesem Spot nicht viel bekannt, außer dass bei Hochwasser die Betonpromenade einen fiesen Backwash erzeugt. Als wir morgens zum Strand aufbrechen, zeigen sich weit draußen fette, große Wellen. Paddeln, Duck Dive, paddeln. Dann endlich erreichen wir das Ende der Badezone und sitzen im Line Up. In unserem Line Up, denn weit und breit sind keine Surfer zu sehen. Erst später gesellen sich einzelne Leute dazu. Dann, gegen Mittag, wird auf der Hütte der Badeaufsicht die Flagge für den Badebetrieb gehisst. Damit ist die Session zu Ende, denn sobald Badebetrieb ist, darf man sich als Surfer nicht mehr im Wasser aufhalten. Egal ob man außerhalb der Badezone ist oder darin. Wer jetzt noch weiter surfen möchte, muss Richtung Süden weiter. Wir packen unsere Sachen zusammen, Boards aufs Dach, James Blunt im Radio und fahren nach Les Dunes. Aufgeteilt in zwei Strandzugänge, wählen wir Les Dunes 1, schnappen unsere Boards und paddeln raus. Les Dunes ist ein Traum für lange Bretter, aber auch für uns ist jede Menge dabei. Weit draußen die Welle nehmen, Noseride auf dem 6‘8er, weiche Turns und vor dem Weißwasser aus der Welle. Zurück paddeln, alles von vorn. An diesem Tag ist alles perfekt, die Wellen laufen konstant hüft- bis brusthoch rein und es sind mit Abstand die längsten Wellen, die wir gesurft sind. Für den nächsten Tag meldet der Wetterdienst viel Wind und wenig Welle, Zeit um sich mal etwas anzuschauen. Inseln haben eine magische Anziehung, die Ile de Noirmoutier ist in der Nähe und wir beschließen, der Insel einen Besuch abzustatten. Den Bulli parken wir auf der Ostseite der Insel und radeln quer durch die Salinen auf die Westseite. Wir beobachten die Fischer auf der Seebrücke, genießen die Sonne und spazieren durch den Wald. Vor uns eröffnet sich eine Bucht mit kleinen Badehäuschen, einem alten, bewohnbaren Leuchtturm und kristallklarem türkisen Wasser.

Ile de Noirmoutier - Atlantikblau
Ile de Noirmoutier - Atlantikblau

Traumhaft schön und perfekt zum Baden. Eigentlich wünscht man sich keine Tage ohne Wellen, aber manchmal tut es ganz gut, dem strapazierten Körper einen Tag Ruhe zu gönnen. Erholt und mit schönen Eindrücken verlassen wir die Insel, um tags darauf wieder unser Glück vor der Promenade in St. Gilles Croix de Vie zu versuchen. Belohnt werden wir mit fetten Windwellen vom Vortag, die sich über Nacht geordnet haben. Nach dem Surfen einkaufen, den Einkauf in der Kühlbox verstauen und weiter. Warte. Kühlbox? Wohl eher eine Wärmebox! Innerhalb der Kühlbox herrschen gleiche Temperaturen wie außerhalb. Die Lüfter laufen, Strom kommt an, doch nach fast zehn Jahren auf dem Buckel, hat sich das Peltier Element verabschiedet. Also gibt es jetzt zur neuen Batterie auch noch eine neue Kühlbox. Rein in den Laden und suchen. Die kleinste thermoelektrische Kühlbox fasst 25 Liter. Das ist eigentlich zu viel, aber sie wird eingesackt und darf uns ab heute begleiten. Abends dann grillen und Caipis im Sonnenuntergang.

Bettmodus - Atlantikblau
Caipis im Sonnenuntergang - Atlantikblau

Auf dem Atlantik tobte derweil ein Tiefdruckgebiet, das uns Sturm und Regen zum Abend schickte, am nächsten Tag jedoch Swell. Allerdings für uns zu viel des Guten, auch wenn es die Tage vorher schon ordentlich groß war, wurde jetzt noch einmal etwas drauf gepackt. Vom Strand aus sind die Surfer in den Wellen nur schwer zu erkennen, der Weg nach draußen ist lang. Zu mindest anschauen muss man es sich. Max macht sich auf den Weg, kurz vor dem Line Up offenbart sich dann die wahre Größe, im Set kommen gut 3m hohe Wasserwände auf einen zu, krachen von oben herunter und wälzen sich Richtung Strand. Beeindruckend, doch der Respekt vor den Wellen ist hoch und wir fahren zurück nach Bud-Bud. Da nachmittags der Wind zunahm, drückt er die Wellen platt und hier zeigt sich ein anderes Bild, für uns surfbare Wellen. Mit zwei weiteren Jungs teilen wir uns die Wellen und freuen uns, doch noch im Wasser zu sein. Abends werfen wir noch einen Blick auf die Vorhersage, für den nächsten Tag ist am Morgen ablandiger Wind gemeldet. Im Sommer extrem selten und so wird der Wecker weit vor Sonnenaufgang klingeln. Tatsächlich kommt das, was uns versprochen wurde, hüfthohe steile Wellen, vom Wind zurückgehalten zaubern uns ein breites Grinsen ins Gesicht. Welle um Welle nehmen wir auf unserer Sandbank, Marina nach rechts, Max nach links. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum, eine Welle jagt die nächste und eine ist schöner und länger als die andere. Klares Wasser, menschenleer und saubere Wellen. Dann kommt die Sonne über die Pinien, bricht durch die Wolken und wir spüren die Wärme im Gesicht. Schließlich erreicht das Wasser den niedrigsten Stand, Close out auf den Strand und auch die Größe lässt nach. Ab zum Frühstück zurück zum Bus, Müsli und Obst gegen den Hunger. Stoked.

Bud Bud am Morgen - Atlantikblau
Marina nach dem Surfen - Atlantikblau

Zu unserer Freude erreicht uns eine Nachricht aus der Heimat, Colin und Tristan, zwei Freunde aus dem Studium, brechen innerhalb der nächsten Tage auf, um auch an den Atlantik zu kommen. Wir verabreden uns auf Quiberon, in der Hoffnung auf Wellen und eine gute Zeit. Doch das Wetter spielt mal wieder nicht mit, der Wind dreht und auf Quiberon ist nichts zu holen. Kurzfristig wird der Treffpunkt nach Norden verschoben, auf nach la Torche! Die beiden spulen Kilometer um Kilometer ab und nachmittags treffen sie dann bei uns ein. Nach einer herzlichen Begrüßung stürzen wir uns zu viert in die kleinen Wellen. Keine Welle ist in den folgenden Tagen zu schlecht, um nicht gesurft zu werden, frischer Wind weht durch unsere Köpfe. Über uns geht die Sonne unter, bis wir die Hand nicht mehr vor Augen sehen, bleiben wir im Wasser und genießen die magische Ruhe. In der Nacht sitzen wir vor den Bullis, über uns leuchtet die Milchstraße und vor uns das Grinsen von glücklichen Menschen.

La Torche! Bunker und Wellen - Atlantikblau
Abendstimmung - Atlantikblau
Milchstraße - Atlantikblau

Nachdem Wochenende beginnt in La Torche wieder der Surfwahnsinn, sprich Surfschulen nehmen den Strand in Beschlag. Da uns das nicht zusagt, brechen wir nach einem Tipp gen Norden auf, zur Baie de Trépassés. Mit Blick aufs Meer parken wir direkt auf den Klippen und entdecken unterhalb einen Strand, der nur vom Wasser aus zugänglich ist. Nichts leichter als das, denn mit unseren Surfbrettern sind wir innerhalb von fünf Minuten an dem kleinen Strand. Alleine. Weit und breit kein anderer Mensch zu sehen und zu hören. Im kristallklaren Wasser lassen wir es uns gut gehen und abends sitzen wir noch lange vor den Bullis, mit Blick auf die Vielzahl von Leuchttürmen, weit draußen auf dem Meer und auf der Île de Sein.

Baie de Trepasses - Atlantikblau
Unser Strand. Für einen Tag - Atlantikblau

Der nächste Morgen beginnt mit Nebelschwaden, die der Wind vom Meer über die Klippen treibt. Vereinzelt schafft es die Sonne, sich einen Weg durch den dichten Nebel zu bahnen und nach einer guten Stunde verschwindet der Nebel und gibt den Blick auf das weite Meer frei. Unwillig packen wir zusammen, wir wollen nach La Palue auf die Halbinsel Crozon, ein Strand der fast jeden Swell aufnimmt. Für die nächsten Tage meldet der Wetterdienst wieder Wellen, also auf los, ab gen Norden und hoffen, dass das Wetter hält. Vorbei an Feldern und tiefblauem Wasser fahren wir nach Morgat. Kurz vor Morgat entdecken wir einen Surfshop, stecken unsere Nasen rein und entdecken ein Board, das uns sofort begeistert. Ein 6‘10er Egg, als Singlefin, der französischen Marke Black Wings. Wir überlegen und denken hin und her, aber so ein gebrauchtes Board ist gerade jetzt im Sommer schwer zu bekommen. Die Entscheidung fällt und wenig später hält Marina ihre neue Planke in der Hand. Jetzt fehlen nur noch die Wellen. Unser letzter Abend bricht an und wir feiern unseren Abschied mit einem ausgiebigen Grillen. Im Nieselregen der gegen Nachmittag einsetzte, wehrt sich der Grill halb unter der Heckklappe gegen die Kälte. Zu viert sitzen wir bei uns im t4 und schlagen uns den Bauch voll.

Grillen und Abschied - Atlantikblau

Hundemüde und schon nicht mehr an Wellen denkend fallen wir jeder in sein Bett. Doch am nächsten Morgen hat sich der Nieselregen verzogen, stattdessen hängen dicke Nebelschwaden über der Bucht von La Palue. Ein kurzer Blick aufs Wasser zeigt, surfbar ist es, schön ist es auch, aber wo sind alle anderen Surfer? Wir haben verhältnismäßig lange geschlafen und das keiner im Wasser ist, irritiert umso mehr. Ohne zu zögern schmeißen wir uns in die Neos und in die Brandung. Der Atlantik zeigt uns, was er kann und schmettert uns kopfhohe Wellen entgegen. Mitten in der Session dreht auf einmal der Wind auf ablandig, dann verschwindet er plötzlich ganz. Auf unserer Sandbank sind wir alleine, das Wasser so klar, das man den Boden sehen kann. Stehtief? Denkste. Keine Chance den Boden zu berühren, dennoch ist er sichtbar. Mit langer Periode rollen die Wellen herein und erst nach einer Ewigkeit lichtet sich der Nebel. Aus dem Nebel erkennt man nun den Parkplatz, auf dem einige oder wohl eher viele Surfer das Geschehen beobachten. Im nächsten Augenblick verschluckt der Nebel den Parkplatz erneut und wir sind wieder allein. Doch leider nicht mehr lange. Ein Surfer nach dem anderen kommt die Treppe zum Strand herunter und gesellt sich zu uns. Das Ganze geht so weit, dass der gesamte Strand mit Surfern gepflastert ist. Unser Glück, dass wir bereits zwei Stunden vorher im Wasser waren, denn kaum verzog sich der Nebel vollends, kommt kaum noch eine Welle durch.

La Palue am letzten Tag - Atlantikblau

Nach dreieinhalb Stunden verlassen wir am letzten Surftag das Wasser und schmunzeln. Abgeschreckt durch die schlechte Sicht vom Parkplatz haben sich viele Leute die besten Wellen des Tages entgehen lassen. Auch als wir zum Essen nach Morgat fahren, kommen noch immer Surfer zum Strand, um sich in die Reste des Vormittags zu stürzen. In Morgat sitzen wir bei Pizza und Muscheln zusammen, ein letztes Essen in Frankreich und dann geht’s los, der lange Weg nach Hause. Durchatmen, unsere kaputten Füße heilen lassen, aufräumen und vorbereiten für das nächste Abenteuer.


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