Atlantikblau - Surf.Yoga.Travel.

Reiseberichte aus dem Bulli von uns für Euch!

Frankreich, Südatlantikküste - April 2017

Der Bus steht vor der Tür, wenige Dinge fehlen noch bis wir starten können. Kritisch beobachten wir seit Tagen die Temperaturentwicklung in Dänemark. Vor Tagen noch sah alles so vielversprechend aus. Mit 15°C und Wellen kann man uns locken, doch nun sieht es mehr nach 6°C und Nieselregen aus. Auf der Suche nach Alternativmöglichkeiten wandert der Blick immer wieder Richtung Frankreichs Küstenlinie. 1700km weit weg. Die Gedanken hängen im letzten Sommer fest, an den Pinienwäldern, warmer Sandstrand, unser Lieblingsparkplatz direkt in den Dünen, kaltes Bier im Sonnenuntergang und traumhaften Wellen. Ein Blick auf die Wettervorhersage bestätigt uns: Dänemark kann dieses mal leider nicht mithalten. Einen Tag Später rollt der Bus los, der Tempomat zieht uns mit 110 durch die noch sehr graue Landschaft. Doch je weiter wir Richtung Süden kommen, desto mehr bestätigt sich unsere Entscheidung. Rapsfelder in kräftigem Gelb, Bäume schon in voller Laubpracht. Auch das Thermometer klettert mit jedem Kilometer in Richtung der endlosen Sandtrände. Nach 20 Stunden erreichen wir dann endlich Royan, von hier bringt uns die Fähre über die Gironde, dem letzten Hindernis vor den Wellen. Angekommen im Paradies hält uns nichts mehr im Bus, euphorisch schlüpfen wir in die Neos und Laufen zum Wasser, um endlich wieder in den Wellen zu sein. Nach den ersten Turns sind wir wieder drin und verlassen später das Wasser mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Die nächsten Tage verbringen wir mit der Suche nach den besten Wellen, denn leider haben wir mal wieder zwei Wochen ohne nennenswerte Wellen erwischt. Von Montalivet über Le Pin Sec bis nach Hourtin Plage und Lacanau fahren wir die Strände ab, um wenigstens noch ein paar Wellen zu erhaschen. Leider hat sich die Küstenlinie im letzten Wintersturm stark verändert, so tauchen auf einmal Sandbänke auf, wo vorher Steine waren und andere Sandbänke sind verschwunden. Einen Ort, an dem wir noch nicht waren, ist Hourtin Plage. Hinter der Düne finden wir direkt einen großer Parkplatz neben der lokalen Surfschule, von dem es keine 200m bis zur Wasserkante sind.
In Montalivet verbrachten wir dann die letzten Tage, bevor der Wind gnadenlos mit 25 Knoten ablandig hämmerte.


Ruhe vor dem Sturm - Montalivet Surfen
Yoga im Sonnenuntergang
Strandparkplatz in Montalivet
Parken und Surfen in Hourtin Plage
Morgens in Montalivet - Longboardwellen
Yoga auf der Dühne im Sonnenuntergang
Max surfen in Montalivet
Parken an der Straße in Montalivet